Anregungen zur Lesemotivation
Zum Lesen verlocken
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Ich wünsche euch, dass ihr immer die Geschichten findet, die ihr gerade braucht:
Geschichten zum Lachen,
zum Fröhlichsein,
zum Träumen,
Trostgeschichten, wenn ihr traurig seid
und Geschichten, die euch helfen,
euch selber und die Welt besser zu verstehen!
(nach Käthe Recheis) |
Forschungsergebnissen zufolge zählt nur die Hälfte der Bewohner Deutschlands zu den so genannten Buchlesern.
Die Hinführung zum Buch in der Schule ist daher von besonderer Wichtigkeit. Ein Unterricht,
der den Schülern Freude im Umgang mit Literatur vermittelt oder belässt, der in der Lage ist,
Interesse am geschriebenen Wort zu wecken, gewinnt im Zeitalter der elektronischen Medien
zunehmend an Bedeutung. Die Schule hat die Aufgabe, das Lesen als spannende, erfreuliche und
das Leben bereichernde Tätigkeit zu arrangieren und auszugestalten und eine stabile
Lesemotivation aufzubauen. Eltern können viel dazu beitragen, dass ihr Kind Freude am
Lesen entwickelt.
Zwölf Regeln für Erwachsene, die wollen, dass ihr Kind liest:
- Schenken Sie bereits dem Kleinkind viel sprachliche Zuwendung, damit ein positives Verhältnis zu Sprache entsteht!
- Bereiten Sie durch den Umgang mit Bilderbüchern den späteren Buchleser vor!
- Lesen Sie Ihrem Kind aus Büchern vor oder lassen Sie vorlesen!
- Zeigen Sie Interesse an der Lektüre Ihres Kindes und sprechen Sie mit ihm über gelesene Bücher!
- Unterstützen Sie die Bemühungen der Schule beim Erlernen des Lesens und bei der Hinführung zum guten Buch!
- Begleiten Sie Ihr Kind in Büchereien, Buchausstellungen und Buchhandlungen und helfen Sie ihm bei der Überwindung der "Schwellenangst"!
- Ermuntern Sie Ihr Kind zur Ausleihe und auch zum gegenseitigen Tauschen von Büchern!
- Schaffen Sie zu Hause günstige äußere Bedingungen zum Lesen von Büchern!
- Gehen Sie auf Bücherwünsche Ihres Kindes ein!
- Betrachten Sie Bücher als etwas Wertvolles und gehen Sie entsprechend mit ihnen um!
- Schränken Sie den Fernsehkonsum zugunsten gemeinsamer Lesestunden ein!
- Denken Sie immer daran, dass Sie mit Ihrem eigenen Leseverhalten erstes Vorbild Ihres Kindes sind.
Daher: Lesen Sie selbst!
Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.
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